Auf-dem-Weg2

Baltikum Lettland 2013

Reise ins Baltikum mit Finnland vom 23. Juni bis 10.Juli.2013

 

         1. Teil: Estland vom 23. Juni bis 02 Juli 2013

                          http://aufunseremweg.de/baltikum-estland-2013-s256975.html

 

2. Teil: Lettland vom 02. Juli bis 06. Juli 2013

 

              3. Teil: Helsinki / Turku 06. Juli bis 10. Juli 2013

                          http://impressionen.chapso.de/helsinki-turku-2013-s745361.html

 

Solange und Rolf bereisten die Länder Estland,  Lettland  (Litauen folgt spöäter). Es war diesmal keine Fernwanderung , also eher ein  Spaziergang, allerdings waren wir nicht ganz so vornehm gekleidet wie das bronzene Paar (früherer Bürgermeister von Riga mit seiner Gattin im Stadtpark von Riga nach 1918 - Unabhängigkeits-Erklärung der drei baltischen Staaten).

 

            

 

Solange und Rolf am Rigaer Treffpunkt unweit  der Freiheits-Statue in Riga (im Hintergrund). Der Treffpunkt für Paare ist eine Werbesäule der Konditorei Laima mit leckerem Konfekt (Pralinen & Co.)

 

  

 

 

Das skandinavische Finnland ist schon länger in der Europäischen Union (EU), die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen erst seit 2004. In Estland gibt es seit 2011 den Euro, in Lettland und Litauen erst ab 2014.

Wie es im krisengeschüttelten und noch mehr von Russland abhängigen  Lettland  derzeit wirtschaftlich aussieht, schildert dieser Bericht aus der "Zeit".http://www.zeit.de/2004/51/Lettland .

 

                 

Wir hatten Glück: in Riga fand zugleich das einwöchige 25. Gesangs- und zugleich 15. Tanzfest statt (das geht im Jahres-Rhythmus von Hauptstadt zu Hauptstadt reihum).

 

 

Alles und alle in Riga waren während einer Woche in dyamischer Bewegung wie diese Bronzeplastik im Stadtpark.

 

 

Wie auf dem folgenden Video (den Link bitte anklicken) sah es aus und klang es an mehreren Plätzen von Riga,, wie z.B. im Hof der "Kleinen Gilde" die Vorführungen einer estnischen Volkstanz-Gruppe:

https://youtu.be/XoepBEVOsvI 

 

 

Die ganze Reise stand auch unter dem Zeichen des Jugendstils wie dieses Viktoria-V an dem gleichnamigen Hotel im estnischen Badeort Pärnu.

             

 

 

In den Altstädten aller besuchten Hauptstädte gibt es ein mittelaltriges, holpriges Kopfsteinpflaster (links ewas milder wie in Helsinki und rechts noch unregelmäßiger wie in Tallin).

 

 

 Nach dem Flug von München nach Helsinki waren es nur noch 2 1/2 Stunden mit der Fähre in Richtung Südosten nach Tallin (früher: Reval) in Estland.

 

 

 Die schwedische Fähre "Viking Xpress" startete am Terminal der östlichen Insel Katajanokka (Stadtplan von Helsinki siehe http://impressionen.chapso.de/helsinki-turku-2013-s745361.html ).

 

 

Nach einer Woche in Estland Weiterfaahrt im LuxExpress-Bus zur lettischen Hauptstadt Riga. Dort  gilt als Zahlungsmittel immer noch der Lats (1 Lats = 1,40 Euro).

 

 

  

 

 das Stadtwappen von Riga vor dem geschlossennen, weil renovierten Kunstmuseum

 

 

 

 

 Riga ist mit knapp 800 Tausend Einwohnern die größte Stadt im Baltikum und liegt an der Mündung des Flusses Daugava in die Ostsee. 

 

 

 

 

Blick vom Fluss auf die Stadt mit dem Dom St. Marien (Nr.04), Peterskirche (Nr.11) und Jakobskirche (Nr.13)

 

 

 

Freiheits-Statue (Nr.09), genannt "Milda"

 

 

 

 

 

 Hier fanden und finden die meisten Demonstrationen statt, ...

 

 

 

 

 

 ...auch gegen die Einführung des Euro.

 

 

 

 

Eine Woche lang fanden Anfang Juli 2013 zugleich das 25. Sängerfestival und das 15. Tanzfestival...

 

 

 

 

...an allen Plätzen überall in der Altstadt statt. 

 

 

 

 

Im Stadtpark waren überall Verkaufsstände mit heimischen (auch handwerklichen) Produkten.

 

 

  

Spontane Gruppen-Konvente wie hier am Rathausplatz (Nr. 03)...

 

 

 

  

oder Sit-ins wie hier im geschmückten Stadtpark

 

  

 

 

  Auf dem Rathausplatz steht auch das Schwarzhäupterhaus mit einer Fassade im holländischen Renaissance-Stil. Riga war auch eine Hansestadt; auch hier steht der Roland davor  wie in Bremen.

 

Der Mohrenkopf  ist das Symbol der "Schwarzen Häupter", der Gilde der unverheirateten Kaufleute (ähnlich wie in Tallinn). 

 

 

 

 

die Petrikirche...

 

 

 

 

...und die Börse (links) am Rathausplatz

 

 

 

die Oper...

 

 

 

 ...und ein schöner Palast am Stadtpark 

 

 

 

Skulpturen anlässlich des Festivals im Stadtpark

 

 

 

alle Regionen Lettlands mit ihren Wappen

 

 

 

Die Technische Universität hatte gerade ihre diesjährigen Absolventen entlassen: 

 

 

Herzlichen... 

 

 

...Glückwunsch ! 

 

 

 

 

Das moderne Riga Kipsala auf der andeen Seite der Daugava... 

 

 

..mit beeindruckenden Verwaltungs-Gebäuden . 

 

 

 

Dort fand auch in einer großen Messehalle eine sehens- und hörenswerte Folklore-Veranstaltung statt.

 

 

Während der Vorführung hat eine darstellende Künstlerin live  passende Zeichnungen angefertigt.

 

 

 

 Mit einem Klick auf diesen Link kommen das obigen Bilder in Bewegung:

 

https://youtu.be/Kiht403ohiY

 

 

 Kontrastreich dazu war der Rückweg...

 

 

...über den Fluss in die Altstadt. 

 

 

  

Der Christian Baron  hat ca. 200.000 lettische Volkslieder /Dainas) gesammelt und in sechs Bänden herausgegeben.Dadurch sind solche Festivals überhaupt möglich und so lebendig.

 

 

 

Am nächsten morgen hatte eine andere Gruppe ihre Generalprobe im Hof des Hotel Bergs. (siehe auch den Link:

https://youtu.be/sYEXk8mAs8s

 

 

  

 

Riga ist die Stadt des Jugendstils. In einem bestimmten Stadtviertel findet man die wunderschön wieder hergerichteten Häuser. Auch Häuser im national-romantischen Stil bzw. Art Deco sind dort.

 

 

 

 

 

 

Das Gallery Park Hotel ist im sog. "Historizismus" gebaut. 

 

 

 

Ein besonders herausragendes Jugendstil-Haus ist das in der Elizabetes Jela (Straße) Nr. 10 b, ...

 

 

 

 

 

...gebaut 1903 von Michael Eizenstein.

 

 

 

 

Das Haus gegenüber ist vom Architekten Konstantin Peksens gebaut.

 

 

 

  

 

 

Das Elizabete Hotel ist Ende des 19. Jahrhunderts in Holzbauweise entstanden.

 

 

 

Haus in der Alberta Jela 8 auch von Michael Eizenstein 

 

 

 

Insgeasamt hat Eizenstein 14 Häuser dort gebaut...

 

 

 

 

...mit schönen Details.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

ein schönes Beispiel im sog. national-romantischen Stil 

 

  

  

 

Schönes anschauen macht glücklich und auch hungrig.

 

 

  

Die befreundete Holländische Radfahrer-Vereinigung schenkte dieses Fahrrad (das ist nicht fahrtüchtig, sondern Kunst.)

  

 

  

Der Heimatforscher Johann Christof Broce wohnte in einem der repräsentativen Häuser...

 

 

...im Umkreis der Jakobskirche.

 

 

 

 das Haus der Drei Brüder (Pendant zu den Drei Schwestern in Tallinn)

 

 

 

 

 das Rigaer Schloss (1330 als Ordensburg gebaut und mehrmals zerstört und wieder aufgebaut und heute Sitz des Staatspräsidenten)

 

 

  

 

wieder eine Tanzvorführung, diesmal einer estnischen Gruppe...

 

 

 ...im Innenhof der "Kleinen Gilde" (Handwerker Gilde) ... 

 

 ...in Bewegung (siehe Link: 

https://youtu.be/XoepBEVOsvI 

 

 

Abends war eine Klassische Chor-Veranstaltungung in der Jakobskirche.unweit des Parlaments.

 

 

  

 

 

 

 

 

Jenseits des Bahnhofs ausserhalb der Altstadt gibt es die Markthallen (ehemals Zeppelin-Hallen)... 

 

 

 

 

....mit verlockenden Angeboten 

 

 

 

 

 

 

 

ehemalige Kontorhäuser in einem Sanierungs-Areal (u.a. mit EU-Mitteln), um daraus ein Kultur-Zentrum zu machen

 

 

 

 

  

 

 

Die Armut der Bevölkerung (ca. 17 % Arbeitslosigkeit) wird in Form von langen Schlangen vor der öffentlichen Lebensmittel-Ausgabe sichtbar.

 

 

 

Auch auffallend viele Jugendliche lungerten herum trotz der mittlerweile auf 6 % heruntergedrückten Jugend-Arbeitslosigkit.

 

 

 

 Die Sowjets haben wähend ihrer Besatzungszeit eine Universität im sog."Zuckerbäcker Stil" gebaut; heute ist da die Kunst-Akademie drin.

 

 

 

  

In der St. Johanneskirche in der Altstadt gibt es eine interessante Grabplatte...

  

 

 

...in Deutscher Schrift aus dem Stifterjahr 1661 mit dem Verbot, die Gebeine des Stifters und seiner Gattin aus dem dortigen Grab in der Kirche herauszunehmen, solange die Kirche steht. 

 

 

 

Draussen an der Kirche musizieren junge Künstler.

 

 

  

 

 

der Dom in Backstein-Bauweise aus dem Jahr 1776 ist nicht weit, ...

 

 

 

...und St. Peter (Petrikirche)  aus dem Jahr 1491 

 

 

 

Das Sänger- und Tanzfest geht in seine Endphase mit den Generalproben vor der abendlichen Abschlußfeier im Stadion mit 40.000 Teilnehmern.

 

  

 

 

 

 Ermüdungs-Erscheinungen sind die Ausnahme.

 

 

 

 

Hier die zugleich tanzende und Blasinstrumente spielende Gruppe in Bewegung:

https://youtu.be/RZ8wPQwoRbE

 

 

 

Außerhalb der Altstadt insbesondere um den Bahnhof wird viel abgerissen (z.Z. Jugendherberge) und ganz neu geplant.

 

 

So sehen die Pläne aus: 

 

 

 

 

 

 

Im September 2013 ist Riga auch Anlaufhafen der "Windjammer" (große Ausbildungs-Segler) anlässlich der internationalen "Tall Ships Races" im Ostsee-Raum

 

 

 

 

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 Am dritten Tag in Lettland haben wir mit der Regionalbahn einen Ausflug nach Jumala, einem 30 km langen Sandstrand westlich von Riga gemacht.

 

 

 

Den breiten und langen Strand teilen sich mehrere Kur- und Badeorte., von denen Majori der größte ist.

 

 

 

Die Ostsee ist flach wie ein "Ententeich".

 

 

 

Es gibt ein paar Kurhäuser aus früherer Zeit (zum Teil verlassen wie dieses hier aus der Belle Epoche)...

 

 

:::und ein modernes Beach-Hotel.

 

 

Die Temperatur, der weisse Sand und das ruhige Meer laden zum Baden ein.

 

 

Die Sonne "sticht" und wir suchen den Schatten auf.....

 

 

...und machen einen Spaziergang durch die Hauptstrasse (Jomas Jela).... 

 

 

...mit schönen Villen (zum großen Teil in Holzbauweise, aber gut erhalten).

 

 

Die zahlreichen Immobilien-Makler zeigen wohl das große Interesse am Besitz solcher Häuser in Strandnähe an. Im Zug hörten wir von einer deutsch-sprachigen Einheimischen, dass die Russen viel aufkaufen. (Petersburg ist mit dem modernen Schnellzug in weniger als 5 Stunden erreichbar.) 

 

 

Leider muss man an den belebten Stellen des Ortes Majori eine gewisse lärmende Jahrmarkt-Stimmung feststellen..

 

...

 

...aber es gibt auch zurückgezogene, schöne Villen im Wald, auch unweit vom Strand.

 

 

 

Der Nachbarort Dubulti beeindruckte durch seinen modernen Bahnhof.

 

 

 

 

Wir müssen zurück, weil wir uns noch ein paar Tage für Finnland reservieren wollten.

Am 06. Juli  ging es wieder mit dem Bus in Richtung Norden nach Tallinn in Estland...

 

 

 

...und mit der Fähre nach Helsinki in  Finnland..

 

 

 

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3. Teil: Helsinki / Turku 06. Juli bis 10. Juli 2013

                      http://impressionen.chapso.de/helsinki-turku-2013-s745361.html

 

 

 

 

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