Auf-dem-Weg2

Bergträume-Traumberge2


Solange und Rolf haben am Samstag, dem 16. Juli 2011 in München geheiratet.
Schon seit 3 Jahren haben wir geplant, den "Wiener Höhenweg" von Lienz/Osttirol nach Heiligenblut/Kärnten am Großglockner zu wandern. So wird die Hochzeitsreise - wie kann es bei uns anders sein - kurzerhand zur Hochzeitswanderung auf  höhem Nveau zwischen 2.000 und 3.000 m .

 

 

 

Die Höhenwanderung findet wieder wie schon 2008 im Nationalpark Hohentauern statt http://auf-dem-weg.chapso.de/grossglockner-2008-s238125.html . Am Gipfel des Großglockner (3.798 m) treffen die 3 Bundesländer Salzburg, Osttirol und Kärnten zusammen  und beherbergen den größten zusammenhängenden Nationalpark  Europas.

                      

                   

     



     Gestartet sind wir zwei Tage nach unserer Hochzeit am Montag nachmittag vom 
      Iselsberg nordöstlich von Lienz (1.208 m) auf die Winklerner Hütte (1.907 m).





             
 
    Nach der Hochzeit ist wie vor der Hochzeit: immer noch geht es hoch hinaus.

 
             
    Die Osttirolerin Agnes aus Matrei - wie schon oft zuvor - ist mit von der Partie
                                     von Hütte zu Hütte über 7 Tage.

  
          Ein Blick zurück zeigt uns die Lienzer Dolomiten: mal ein späteres Ziel ?

  
      Vor uns liegen die Hohen Tauern. Ab jetzt werden wir keine Autos mehr sehen.

  
    Am späten Nachmittag erreichen wir unser erstes Etappenziel: die Winklerner 
                        Hütte, wor wir die einzigen Übernachtungsgäste sind.


 

    Unser zweites Etappenziel ist der Wangenitzsee (2.465 m). Immer geht es auf ca.
      2.000 m Höhe an der Bergflanke am Debanttal entlang bis zur oberen Seescharte
                                  mit Blick auf den tiefblauen See.

 

     Der Hochschober (3.240 m), der der ganzen Bergregion (Schobergruppe) den  
      Namen gegeben hat, war mit dem Kleinen Schober mal kurz gut zu sehen.

              

    Die Seescharte liegt auf 2.604 m Höhe und gibt einen überwältigenden Blick frei.

   

                                            Schwindelfreiheit ist hier gefragt.
            
      
                    Die erfahrene Agnes geht die schwankende Hängebrücke zur 
                          
  Wangenitzseehütte der OeAV-Sektion Lienz beherzt an.

  


  
        Das Gebiet um den See und die Hütte ist von überwältigender Schönheit.

                


   
   Wir haben eine so große Freude, hier oben sein zu können, obwohl sich das Wetter 
                                                    zusehends verschlechtert.

   
  
                     
        Wir bleiben wegen Regen noch einen Tag in der Wangenitzseehütte  und
               unternehmen am Nachmittag eine Seeumrundung mit Kletterpartie.


              

           Hier geht die Materialseilbahn zur Hütte aus dem Debanttal hinauf.
 

 
             Hütte mit See und im Hintergrund die Seescharte (unser Übergang)


 

      Am nächsten Morgen (Donnerstag, den 21. Juli 2011) geht es am oberhalb
      gelegenen Kreuzsee (hat die Form eines Kreuzes) entlang auf die 3. Etappe  
                                                     zur Adolf Nossberger Hütte.

 
                Oberhalb des Wagenitzsees ist der Seeschartenkopf mit 2.816 m Höhe.

             

             Wir gehen über das Kreuzseeschartl (2.810 m) mit seinen zahlreichen
                                      Steinmandeln weiter nach Norden.

 


 


 

 
              
     Ein Blick zurück zeigt uns nochmal das wunderschöne, durchwanderte Gebiet.

  

        Die Adolf Nossberger Hütte liegt auf  2.488 m Höhe auch wieder an einem See
                                                       (Oberer Gradensee).




  

        Am Vormittag klart es meist etwas auf und wir können das "Matterhorn"  
                               der Schobergruppe, den Glödis (3.206 m), sehen.


          

                 Auf dem Hohenweg zur Niederen Gradenscharte (2.796 m)...


... können wir nochmal von der anderen Seite einen Blick auf  den Petzeck werfen,...
  
               ...mit 3.283 m Höhe der höchste Berg der Schobergruppe.

                  
                                   an der Niederen Gradenscharte

   
                                   die neue Seilsicherung hält

 

 


 
       
       Große Schutthalden müssen bei Steinschlaggefahr überwunden werden.
            

                          immer wieder gibt es Quarzsteine im griffigen Granit

 



 
      Unterhalb der Niederen Gradenscharte ist der Eisssee, der von einem kleinen
                                                    Gletscher gespeist wird.


  
              Den beiden Damen geht die Schönheit wohl über die Sicherheit.

 
    beim Abstieg zur Adolf Nossberger Hütte Blick auf den Petzeck (links) und den   
                                                             Kruckelkopf 


 


 

  Unser 3. Etappenziel: die von Roland Hummer gut geführte Adolf  Nossberger
  Hütte 
der OeAV-Sektion Wiener Lehrer, die das Gebiet mit dem Wiener Höhenweg 
                                                    erschlossen haben.

 

  Am nächsten, zunächst sonnigen Morgen geht es frühzeitig auf die vierte und wohl
         schwierigste Etappe zur Elberfelder Hütte der DAV-Sektion Wuppertal...



             ...über die höchste (2.958 m) und steilste Scharte, die Hornscharte.





          


  
    
    
                        beim Blick zurück nochmal die A. Nossberger Hütte mit dem
                                                        Perschitzkopf (3.077 m)


  
                                 hier der Mittlere Gradensee...

  
                                ...und der Vordere Gradensee

  


               
                   ein Blick noch oben auf die schneebedeckte Hornscharte 


              
              Auf der anderen Seite haben wir wenig Sicht und Schneeregen.

   


  
                        Hier ist der Granit teilweise eisenhaltig.

  


  
     Eine Wegewarte-Gruppe aus Wuppertal kommt uns entgegen, um ausgerissene
                               Haken an der Verseilung wieder zu befestigen.


  
    Die spektakulären Klammerköpfe (2.739 m) sind gerade noch im Dunst zu sehen.


                      
                   Nochmal kurz ist der Blick zum Roten Knopf (3.281 m) frei.

  
       Die Elberfelder Hütte wird vom Hüttenwirt Herbert Mayerhofer geleitet.
       Zum Abschiedsdank an die Wegewarte hält er abends einen spektakulären  
          Lichtbildervortrag über seine weltweiten Kletterpatien und Gipfelerfolge.
   

   Die 5. und vorletzte Etappe wäre am Samstag, dem 23. Juli 2011 zur Glorer Hütte
   auf 2.651 m Höhe am Bösen Weibl (3.121 m) vorbei im Glocknergebiet gewesen,  
   aber der Schneefall in der Nacht hat den weiteren Wiener Höhenweg glatt und
                                                  unpassierbar gemacht.

 
  
  Schade, so waren wir gezwungen,abzusteigen aus 2.346 m Höhe durch das lange
                               Gößnitztal nach Heiligenblut auf 1.256 m Höhe.

                   

                
    Beim Blick zurück sehen wir noch gerade die verschneiten Klammerköpfe...

 
                     ...und hinter der Hütte den Hausberg Roter Knopf.



    Auf dem ganzen Wiener Höhenweg haben wir leider den Großglockner (3.798 m) 
                 kein ei
nziges Mal gesehen, weil er immer in den Wolken war.



   Das 6. und letzte Etappenziel wäre das Glocknerhaus gewesen, nachdem wir von 
   der Glorerhütte kommend über die Salmhütte auf  2.638 m Höhe gegangen wären.

  
                Es ist eine schwere Entscheidung, jetzt abzusteigen,...

 

   ...aber auf dem langen Marsch im Regen durch das Gößnitztal gibt es auch eine
                                                           Menge zu sehen:




              

             schlammige Wege und schöne Almhütten sind zu erleben.

                  


                 


 
            Die Folgen eines gewaltigen, früheren Bergsturzes sind zu bestaunen.

                


                  


 
                    Die schön gelegene Wirtsbaueralm ist bewirtschaftet.

                 


                 


                  
                  Der Gößnitz-Wasserfall hat natürlich jetzt viel Wasser.

                  


 
      Der noch knapp erwischte Bus in Heiligenblut bringt uns wieder hinauf zum 
         Glocknerhaus an der Glockner Hochalpenstraße auf  2.300 m Höhe, wo 
         ca. 10 cm Schnee liegt und wo wir zunächst mal übernachten..


       Das traditionsreiche Glocknerhaus wurde schon 1876 von der OeAV-Sektion
                     Klagenfurt auf Kärntner Seite des Großglockners gebaut.

  

                Am nächsten (Sonntag-)Morgen sieht alles noch weißer aus.

                 
  Solange und Agnes wollen noch zur Kaiser-Franz-Josepfshöhe., während Rolf sich 
                          am opulenten Frühstück im Glocknerhaus erfreut.


  
         Bei normalem Sommerwetter schaut es da oben auf 2.450 m Höhe so aus.

                    

          Der Blick von dort oben auf den Sandersee mit dem AV-Gletscherpfad ist
                                                                    trostlos.


  
                   Eine 3D-Aufnahme der Nationalpark-Verwaltung sieht so aus.



  Im Jahr 2008 hatte Rolf  für ein paar Quadratmeter am Sandersee (siehe Pfeil) die  
  Patenschaft übernommen. Wie das geht, kann man hier nachlesen:


http://www.alpenverein.at/portal/natur-umwelt/nationalpark_hohe_tauern/


   Eigentlich wollte ich dort nun endlich meine Fahne wehen lassen, aber bei dem 
                             Schneetreiben ist dort kein Hinkommen möglich.


                 
         So geht es dann mit dem Bus wieder nach Heiligenblut hinunter und in die 
                   Wallfahrtskirche und den wunderschönen Friedhof, wo auch einige
                                                         Bergopfer liegen.


                    



  


 

    Die Hochalpenstraße ist eine beliebte Rennstrecke für Motorräder. Auf dem
    glatten Asphalt geht es natürlich viel schneller in die Berge, aber es stinkt nach
                                                             Benzin.



                  Das war unsere Hochzeits-Wanderung. Schön war´s trotzdem. 

  

       Immerhin haben wir 4 von 6 Etappenzielen, also zwei Drittel des Höhenweges       hafft.


 

 

***

 


Märchenschloss Neuschwanstein bei Füssen im Allgäu an der alten Römerstraße Via Claudia Augusta

 

Die Römer haben die Via Claudia Augusta schon im 1. Jahrhundert n. Chr. zur Alpenüberquerung gebaut (u.a. Video auf http://www.viaclaudia.org/ )

Sie ist heute dank des Europäischen Programms Interreg IIIB wieder durchgängig wanderbar und mit dem Fahrrad befahrbar. Sie geht über 500 km von der Lagune in Venedig los über Trient, Bozen, Meran, Nauders, Landeck, Reutte, Füssen, bis Augsburg und Donauwörth.


Im Juni 2013 haben Solange und Rolf mit derTirolerin Agnes sich die Besichtigung von Füssen am Forggensee mit den Bayerischen Königsschlössern Hohenschwangau und Neuschwanstein, verbunden mit einer Bergwanderung auf den Tegelberg Die war auch mit dabei.

Wir sind direkt unterhalb des Schlosses Neuschwanstein gestartet und die Serpentinen zum Tegelberg (Tegeberghaus 1.707 m hoch) oberhalb des Schlosses aufgestiegen.

 

 Beim Aufstieg hatten wir auch einen schönen Blick auf das Nachbarschloss Hohenschwangau unweit des Alpsee, in dem der Ludwig II , der spätere Erbauer von Neuschwanstein, aufgewachsen ist.

 

Das  im 19. Jahrhundert in die umgebende Naturlandschaft der Allgäuer Berge gebaute Schloss ist für viele der romantische Inbegriff eines Märchenschlosses, für einige andere schlichtweg Kitsch. Jedem das Seine !

 

 

 

 

 

Von der Marienbrücke hat man den schönsten Gesamtblick .

 

Im Hintergrund ist der Forggensee zu sehen. 

 

Die neuen einheitlichen EU-Schilder zeigen in den Bergen in etwa die Entfernungen in den zu erwartenden Laufzeiten, nicht in Kilometern an. 

 

 Im Hintergrund wieder der Forggensee.

 

 Gerade erst ist in 1.700 m Höhe der Schnee gewichen. Man sieht es an den platt gedrückten Grashalmen.

 

 

 Endlich Sonne und Wärme nach dem verregneten Frühjahr.

 

Die Seilbahn-Gipfelstation des Tegelberg ist wegen der guten  Thermik ein beliebter Startplatz für Drachenflieger und Paraglider.

 

 

Großes Gedränge an der Startrampe...

... und auf geht´s  in disziplinierter Reihenfolge !

 

 

Die sorgsam ausgelegten Halteschnüre der Paraglider verhindern ein Verheddern beim Start.

 

     Die Drachenflieger-Ausrüstung wiegt insgesamt 30 kg, die der Paraglider nur      8 kg.  Deshalb kann man zumindest das Drachen-Fluggerät aus bespanntem Aluminium-Gestänge oben auch ausleihen.

 Im Hintergrund der über 2.000 m hohe Säuling.

 

In dem Rucksack hat die gesamte Paraglider-Ausrüstung Platz.

 


Bergmargariten in einer Felsspalte


Statt des steilen Abstiegs wählte ich hinunter die Seilbahn, die beiden jungen Damen hatten noch Power für einen Abstieg auf der Südseite das Tegelbergs.  

 

 Hier ein Blick von unten auf die Bergstation.

 

 Der Blick aus der Seilbahn-Gondel auf das Schloss ist schon märchenhaft, ...

(im Hintergrund sind die Berge des Thannheimer Tals zu sehen)

 

 ... ebenso von der Talstation.

 

 Unten im flachen Gelände bin ich dann zur Kapelle "St. Coloman" gelaufen...

...und habe den Blick auf das Schloss geworfen mit dem Säuling im Hintergrund.

 

 Am nächsten Tag sind wir von Füssen aus nach Westen zum höher gelegenen Alatsee gewandert  mit einem kleinen Abstecher zur Vilser Scharte (Grenze zu Tirol/Österreich).

 Im Hintergrund sind wieder die Berge das Thannheimer Tals zu sehen.

 

Füssen mit seinem Hohen Schloss (im Hintergrund der Tegelberg) ist ebenso sehenswert. 

 

 

 

 

 

 Die Spitze der Schlosskirche mit dem heiligen Georg, der den Drachen tötet, vor dem Säuling.

.

 

 Blick von den Schlosszinnen auf Füssens Altstadt mit dem Fluss Lech.

 

Hier hat sich  - zumindest optisch an der Architektur - nicht viel gegenüber dem 17. Jahrhundert geändert.




                                                                ***



                     Tageswanderung am 21.08.2011 mit dem WSV Olching ins Tannheimer Tal auf die Rohnenspitze (1.992 m)



                  

                            Am Tag zuvor konnten die Wolken in München 
                          von unserem Balkon aus gesehen alles bedeuten.






                     


                      
Am Wandertag ist das schönste Wetter, als wir von
                             Schattwald im Tannheimer Tal loslaufen.

   


                  
Beim 900 mAuifstieg kommen wir schnell über die Baumgrenze.


 


                       
Der Blick zurück ins Tannheimer Tal ist beeindruckend.


    


                 
Allmählich kommen wir in den Kletterbereich unterhalb des Gipfels...


                 


                     



                  


                                    
...mit bizarren Felsformationen.


   


               


         hier ein gelber Enzian (der Schnaps wird aus der Wurzel gemacht) auf
                                            der Schönberger Alm


   



 

                      d
as  Gipfelkreuz der Rohnenspitze auf 1.992 m Höhe


  
  
   

  
                         
Jeder sucht sich ein Plätzchen für die Gipfelrast.


                   

                               
   Unten liegt Tannheim auf ca. 1.000 m Höhe.


                    

                    Der Abstieg über ein großes und steiles Geröllkar ist mühsam

.
                     

                   

                            
Hier ein Blick zum Ponten auf  über 2.000 m Höhe.


                    

       
Unser Abstiegsziel ist Schattwald (mit herrlichem Kneipp-Becken für
                                            die heiß gelaufenen Füsse).


  
                                                                 


                                                                    ***

 

 

 Rolf und Solange sind 8 Tage zum Bergwandern im Montafon vom 11. bis 19. September 2013

 Das Wetter war fast durchwegs schlecht, aber ab und zu kam die Sonne für kurze Zeit heraus. Wir bekamen Neuschnee bis herab auf 1.700 m Höhe.

 

 Das Bild von den "Drei Türmen" (links) und vom "Drusenfluh" (rechter hinterer Gipfel) oberhalb von Schruns-Tschagguns (Zwillingsorte durch den Fluß Ill getrennt) ist repräsentativ für den verhangenen Himmel.

 

 

Die folgende Übersicht ist aus der Großen Straßenkarte Nr. 12 vom Reise- und Verkehrsverlag (RV) entnommen. Über Innsbruck kamen wir mit dem östereichischen "Railjet"  durch den Arlberg-Tunnel (östlich  auf der Karte) nach Bludenz (westlich) und fuhren  dann im Regionalzug "mbs" in Richtung Südosten nach Schruns.

 

 

Die Täler und Berge des Montafon gehören zur Verwallgruppe und werden im Norden von den Lechtaler Alpen und im Süden vom Rätikon und der Silvretta begrenzt.  

 Der zentrale Ort im Montafon-Gebiet ist Schruns und wir sind jeden Tag sternförmig in jede Richtung zunächst mit dem Bus und dann mit den zahlreichen Seilbahnen in die höheren Regionen gefahren und dort bis zur  Schneegrenze gewandert.  Die "Montafon Card" für Busse und Bahnen (für 50 € über 7 Tage) machts preiswert möglich.

 

 Rund um den Kirchplatz gibt es viele Hotels, Pensionen und Restaurants. 

 

 

 


Wir waren in einem holzschindel-gedeckten Haus aus dem 19. Jahrhundert untergebracht.

 

 

Eine leichte Rundwanderung am Hochjoch von der Bergstation der Kapellbahn aus auf ca. 2.000 m Höhe zur Wormser Hütte sollte es am ersten Tag werden, aber der Neuschnee vereitelte das Vorhaben.

 

  Die Wanderkarten sind aus dem Kompass-Wanderführer "Montafon" ( www.kompass.at .

 Weiter unten regnete es....

 


 
 

 ...und die Sicht war leicht behindert.

 

 

 

 

 

Im Nebel entdeckten wir einen kleineren Gipfel...

 

  

 

  ... und hörten und sahen ein Murmeltier....

 


 

 

 

.... in seinem Bau verschwinden.

 

 

 

Am nächsten Tag ging es das Litz-Tal hinauf zum ehemaligen Bergwerksort Silbertal ...

    

 

 

 
 

 

 

...sowie zu zwei Aussichtspunkten Ganzleita und Falla mit Blick ins Klostertal..

 .

 

 

 

 

... mit ganz kurzen Gipfelsichten nach Norden auf die Lechtaler Alpen....

  ...und zum Süden auf die Drei Türme, den Drusenfluh, sowie das Schweizer Tor

 

Bergshow ("Eine Neue Welt ist im Entstehen...") von den umliegenden Gipfeln mit einem Auszug von "Eine Alpensymphonie" von Richard Strauß im Hintergrund über den Link https://youtu.be/b4iIde6rQvg

 

 

... und zur Besichtigung der von geretteten Bergknappen gestifteten Kapelle ...  

 

 
 

 

... sowie eines historischen Bergwerksstollens.

 

 

 

 

 

 Auch die Straße von Schruns nach Silbertal ist wie andernorts wegen der vielen Niederschläge von abgehenden Muren bedroht. Die Bodenerosion wird nach Möglichkeit durch aufwendige Hangbefestigungen u.a. mit schweren Steinen frühzeitig  gestoppt.

 

 

In Bartholomäberg findet man in der  dortigen Kirche...

 

 


 ... ein bedeutendes Kunstwerk aus dem französichen Limoges, nämlich das spätromanische, sogenannte Vortragekreuz aus sem 13. Jahrhundert aus vergoldetem, kupferplattiertem Holz mit Emaillierungen nund Edelsteinbesatz.

 

 

 

In Tschagguns beginnt unsere nächsttägliche Wanderung auf der Golmbahn...  

 

     

 

... mit einem Almabtrieb der schön geschmückten Viecher. 


 

 

 

Vom empfohlenen Rundwanderweg hatten wir schöne, allerdings wolkenbedingt graue Aussichten.

 

 

Blick vom Grüneck (1.890 m) am Startpunkt nach Süden.

 

 

 

 

Die Drei Türme sehen aus der Nähe gewaltig aus.

 


 


 

 

 

 So sieht man das Schwarzhorn (2.480 m).

 

 

                  Luftige Mittagspause...

 

 

...wieder weiter weg von den Drei Türmen (2.830 m) und mit dem Drusenfluh (2.827 m) in den Wolken

 


 


 

 

 

auf dem Weg vom Grüneck zur Lindauer Hütte (1.744 m) in Richtung Drusentor

 

 

 

Lindauer Hütte

 


 

 

Drusentor (2.343 m)

 

 

 

 So sieht eine Hommage an die Drei Türme in der heimischen Sprache im Montafon aus.

 


 

 

Wir wagten uns weiter nach Süden in das Silvretta-Gebiet. Der Bus fährt normalerweise die kurvenreiche Silvrettastraße bis zur Bielerhöhe (2.037 m) am Silvretta-Stausee, aber wegen des Neuschnees nur bis Partenen (1.051 m) im Tal.

 

 

In Partenen ging es mit der Tafamunt-Bahn auf 1.550 m und weiter zu Fuß zum Wiegensee oberhalb der Schneegrenze.

 

 

 


 

 

 

 

Es war wie im tiefsten Winter und das im September.

 

 

Im Laufe das Mittags fuhr dann der Bus wieder bis zum Silvretta-Stausee....

 

 

 

 

...auf die Bielerhöhe (2.037 m Höhe)

 

 

Sekundenlang fiel der Sonnenschein auf die Vordere Lobspitze (2.835 m)

 

 

Der Hauptzufluß des Sees kommt aus dem Ochsental.

 

 

hier der Blick auf die Bielerhöhe mit den Hotels

 

 

 

 

 


 

 Blick in das Ochsental bis zum Ochsengletscher...

 

 

...und zum Piz Buin (lmit 3.312 m Höhe der höchste Berg im Silvretta)

 

 

 

Vom Zufluß das Stausees kommt man in insgeamt 5,5 Stunden Rundweg zur Wiesbadener Hütte (2.443 m) auf dem Hinweg durch das Ochsental und zurück zur Bielerhöhe über den Radsattel.

 

 
   

 

 

 Blick von der Staumauer nach unten.

 

 

Der Lünersee (1.970 m) hat die gleiche Funktion als Stausee zur Produktion von Strom aus Wasserkraft wie der Silvrettasee.

 

 

Der Lünersee ist erreichbar von Bludenz aus durch das Brandner Tal uns zuletzt über eine kurvenreiche Hochalpenstraße vorbei an einer riesigen Geröllhalde.

 
 

 

 

Wegen Reparaturarbeiten an der Staumauer war der See ziemlich leergelaufen.

 

 

 Wir gingen den Lünersee Rundweg.

 

 


 

 

Bei schönem Wetter und ohne den Neuschnee über 1.700 m Höhe wäre das eine oder andere Ziel durchaus erreichbar gewesen.

 

 

 

 

Aber der schon Anblick dieser grandiosen Berge war ein Erlebnis.

 

 

Hier das Schweizer Tor (zugleich die Grenze zum Nachbarland).

 

 

Die Winter-Panoramakarte lässt die Konturen der Gipfel besser erkennen.

 

 

Blick aus der Seilbahn auf den Wanderweg zum See.

 

 

 

 

Blick von der Endstation der Panoramabahn (geht vom Ort Brand aus) auf Bludenz.

 

 

 auf dem Weg abwärts von Brand nach Bludenz

 

 

 

untrer Dach gelagertes Gestänge zum Trocknen des Heus auf den Almwiesen

 

 

Sehr schnell war die Woche im Montafon vorbei gegangen und Solange und ich fuhren mit der Regionalbahn mbs am Ende von unserem Standort Schruns nach Bludenz, ...

 

 

...dann weiter mit dem Railjet nach Innsbruck und nach München zurück.

 

 

Bei der Rückfahrt über den Arlberg wurde das Wetter über denLechtaler Alpen bei St. Anton am Arlberg endlich schön.

 

 

 

***

 

 

Richtiger Winter in der Ramsau am Hohen Dachstein in der Steiermark (Gipfel 2.996 m über der Nordsee und 3.004 m über dem Mittelmeer) im Februar 2014



Der "Sonnenbalkon" Ramsau besteht aus mehreren Dörfern mit ca. 200 km gespurten Langlauf-Loipen und einigen kurzen Abfahrts-Pisten.



Nach unserer Ankunft fiel in der Nacht der ersehnte Schnee.



Unser Quartier mit Hütten-Charakter "Waldhof " (gebaut im 17. Jahrhundert)  am Sattelberg in Ramsau-Kulm heizt mit Holz, trennt den Müll in viele Fraktionen und backt weit und breit die besten "Mehlspeisen"....



... und das für ca. 20 Gäste in einer Küche ohne Maschinen. Alles wird von Hand zubereitet.



Die Haupt-Kirche in Ramsau-Ort ist evangelisch und zwar, weil die katholische Gegenreformation im 17. Jahrhundert nicht bis in diese abgelegenen Dörfer unterhalb des Dachstein-Massivs vordringen konnte.



Zum Einfahren der Alpin-Skier ging´s auf den Eiskar-Hang (gegenüber sind die beiden Sprungschanzen.



Der Dachstein war zunächst umwölkt. Die Talstation "Türlwand" auf 1.700 m Höhe ließ keine Gondel fahren wegen Sturm mit 80 km/h da oben. auf 2.700 m Höhe.



Eine Abfahrt bzw. Wanderung (ca. 8 km) von der Türlwand (1.700 m hoch) runter nach Ramsau auf ca. 1.000 m Höhe über den Skiweg bot sich an.


Hier der Link zu einem Video, aufgenommen während der Fahrt mit dem Adlerlift unterhalb der Türlwand https://youtu.be/W_wLZJc5IUU

Rolf beim Alpinskifahren.



Verschiedene Almen wie hier die "Walcheralm" liegen am Weg.



Der Almwirt ist Jäger, wie man sieht.



Die Wolkendecke riss mittags teilweise auf, sodass wir einen Blick auf die Dachstein-Südwände erhaschen konnten.



Hier der Gjaidstein...



...in verschieden Perspektiven und...




....weiter nach Süden der zerklüftete Koppenkarstein.



An der nächsten Alm, der Brandalm, hat dann mal jemand ein Bild von Solange und Rolf zusammen gemacht.



Kurz vor Ramsau-Ort liegt die Steirerstub`.




Inzwischen ist das Gebirge schon wieder in den Wolken.


Der folgende Tag wartete mit prächtigem Wetter auf mit einem erneuten Anlauf, mit der Gletscherbahn zum Hunerkogel auf 2.700 m Höhe zu fahren. Der Hohe Dachstein Gipfel ist nach dem Mitterspitz der zweite von links.




Oben pfiff immer noch gewaltig der Wind bei -11 oC und trieb Wolkenfetzen vor sich her.



Hier die Bergstation mit der neuen Hängebrücke zum sogenannten Eispalast.



Die spektakuläre Brücke führt mit atemberaubendem Blick zum Eingang des Eispalastes, einem waagerecht in den Schladminger Gletscher hineingetriebener Gang.


 

Von der Hängebrücke weg geht eine Treppe in ´s Nichts über dem atemberaubendem Abgrund.




Hier ist der Eingang in den Eispalast mit einer sommers wie winters gleicher Innentemperatur.




Innen sind verschiedene Figuren aus Eis:



...ein riesiger Bergkristall...



....ein Akropolis-Tempel oder ein aufgeschlagenes Gästebuch.



Vom Ausgang führt eine überdachte rollende Gangway wieder nach oben zur Bergstation für Besucher, die mit der dünnen Luft Probleme haben.



Wer Lust dazu hat, kann hier mit Hilfe der Lifte Alpinski , Snowboard oder Langlaufski fahren und auch im Sommer hier oben für die nächste Wintersaison trainieren.


Unten sind der steinreiche, sogenannte Schlund und die Brunngrube.



Der Dachstein-Gipfel wird nach Norden verstellt durch den "Dirndl"-Felsen.



Viel Technik wird hier oben geboten, für mich etwas zuviel.



Hier die im Winter still gelegte Dachstein-Südwandhütte, von der aus Solange und Rolf im Sommer 2005 zur Überquerung des Dachstein-Gletschers zunächst durch die Hunerkogel-Südwand geklettert sind.

Im Video unter dem Link : https://youtu.be/rdrwFJlq4E4 ist die Talfahrt auf dem Dach der Seilbahn-Gondel mit Blick auf die Südwandhütte festgehalten.



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Solange ist einen Teil der sonnenreichen Ramsau-Loipen z.B. am Kulmberg und am Rittisberg vorbei nach Westen über den Gasthof Greimelbacher, die Rösterstube zur Halseralm langgelaufen.



Von dieser Loipe (Solange beim Langlaufen) aus sieht man ein prächtiges Panorama vom gesamten Dachsteein-Massiv http://www.myvideo.de/watch/9523894 .

Hier die Rösterstuben in der Sonne.



Viele kamen wohl auf die Idee, der 8 km entfernten Halseralm einen Besuch abzustatten, entweder mit Langlaufskiern....



...oder im Pferdeschlitten....



... auf der Terrasse mit weitreichendem Blick in die Schladminger Tauern bis zum Hochgolling.



Solange im klassischen Langlaufstil wieder zurück auf der Loipe. (in Bewegung über diesen Link):

https://youtu.be/boui4E6PtX8



Die Sonne hat auch inzwischen den Waldhof von Schnee befreit ( hier mit Koppenkarstein und dem im Sommer bewirtschafteten Guttenberghaus auf dem Bergsattel).



Auf den beiden folgenden Bildern der grimmige Koppenkarstein...


....in der Abendsonne....


 

... und beim Blick nach Westen die Hohen Tauern.




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