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Reise ins Baltikum mit Finnland vom 23. Juni bis 10.Juli 2013

 

1. Teil: Estland vom 23. Juni bis 02 .Juli 2013

 

             2. Teil: Lettland vom 02. Juli bis 06. Juli 2013

                           http://aufunseremweg.de/baltikum-lettland-2013-s256973.html

 

             3. Teil: Helsinki / Turku 06. Juli bis 10. Juli 2013

                      http://impressionen.chapso.de/helsinki-turku-2013-s745361.html

 

 

 Solange und Rolf bereisten die Länder  Estland, Lettland sowie Finnland (Litauen folgt spöäter). Es war diesmal keine Fernwanderung , also eher ein  Spaziergang. 

 

In den drei baltischen Ländern (insbesondere in Estland) erfasst trotz aller Schwierigkeiten eine beeindruckende Aufbruchstimmung die Menschen, wie die Skulptur von den drei startenden Gänsen zum Ausdruck bringt.

              

 

Das skandinavische Finnland ist schon länger in der Europäischen Union (EU), die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen erst seit 2004. In Estland gibt es seit 2011 den Euro, in Lettland und Litauen erst ab 2014.

Die wirtschaftliche Situation von Estland mit 1,4 Mio. Einwohnern beleuchtet der aktuelle Bericht http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-07/estland-geringe-staatsschulden-unglueckliche-buerger .

  

In den Altstädten aller besuchten Hauptstädte gibt es ein mittelaltriges, holpriges Kopfsteinpflaster (links ewas milder wie in Helsinki, Finnland und rechts unregelmäßiger wie in Tallin, Estland).

 

 

 Nach dem Flug von München nach Helsinki waren es nur noch 2 1/2 Stunden mit der Fähre in Richtung Südosten nach Tallin (früher: Reval) in Estland.

 

 

 Die schwedische Fähre "Viking Xpress" startete am Terminal der östlichen Insel Katajanokka (Stadtplan von Helsinki siehe http://impressionen.chapso.de/helsinki-turku-2013-s745361.html ).

 

 

  Auch viele Kreuzfahrtschiffe legen in Helsinki an.

 

 Abschied von Finnland am Leuchtfeuer der befestigten Insel Suomenlinna

 

 Das Areal im Quadrat ist die Altstadt von Tallin unweit des Fährhafens.

 

Auch hier im Fährhafen von Tallinn wieder viele Kreuzfahrtschiffe.

 

Von der Gangway an Board sieht man schon die Altstadt. Deren Anbindung an den Hafen ist jedoch landschaftlich noch nicht befriedigend gelöst.

 

 

Die "zerbrochene Linie" erinnert an das verunglückte Fährschiff "Estonia" am 28.09.1994.

            

Das war eine nationale Katastrophe für die nur 1,4 Mio. Einwohner Estlands. Die Hauptstadt Tallin hat 400 Tausend Einwohner.

                

 

Hier vergrößert das Altstadt-Viertel mit dem Domberg und das sanierte Rotermann-Viertel im Osten (früher Industrie-Brache).

 

Der Rathausturm...

 

 

...und in grafischer Ansicht von Jaan Saar (Buch "Tallinn" ISBN 9940-13-657-1  u.a. in deutscher Sprache).

 

 

Das bekannte Lokal "Ole Hanse" (Tallin bzw. Reval war wie Riga und Lübeck eine Hanse-Stadt im Ostseeraum). Die Hanse erleichterte den gegenseitigen Handel für die Mitglieder.

 

Umzüge mit historischen Kostümen gehören dazu.

 

Rathausplatz mit Nikolaikirche

 

kleine Gasse "Weckengang" ...

 

:::ebenfalls in Saar´scher Grafik.

 

Tor zur oberen Altstadt auf dem Domberg (Sitz der Adeligen, während unten die Kaufleute und Handwerker saßen)

 

 

 

der potestantische Dom

                             

 

die orthodoxe Alexander-Newski-Kathedrale

 

 

 

Fahrrad-Gruppe von einem der Kreuzfahrtschiffe (z.B. der Aida-Schiffe auch mit E-Bikes)

 

die Finnische Botschaft (Estland pflegt die besten Beziehungen zu Finnland, schon allein wegen der etwas ähnlichen Sprachen)

 

auch die Deutsche Botschaft in bevorzugter Lage

 

ein estnisches Ministerieum im historischen Gebäude

 

Blick von einer der zwei Aussichts-Plattformen auf das Rathaus und einen Teil des Hafens

 

Auf dieser Terrasse lernten wir den deutschen Politwissenschaftler aus Riga Dr. Axel Reetz kennen mit einem Publikationsverzeichnis www.infobalt.de/reetz/reetz.html über die postsozialistischen Staaten, insbesondere das Baltikum. Er hat uns am Johannestag (24. Juni) ein gutes Restaurant in Tallinn gezeigt, das aber leider wie fast alle Lokale an diesem Feiertag geschlossen hatte. Seit 2012 ist er eurotopics-Korrespondent für Estland und Lettland.

 

 

Blick von der Pastul´schen Terrasse auf die Stadtmauer mit Türmen, die Olafkirche und das Rotermann-Viertel (mit dem Schornstein)

 

 

 

die Pastul´sche Terrasse mit Schloss (erbaut 1770 von der Zarin Katharina II)

 

 

die Belgische Botschaft

 

 

 

das Deutsche Hotel "Schlössle" 

 

Die Erklärung dazu ist "sinnigerweise" in englischer Sprache, obwohl viele vor allem ältere Einheimische deutsch sprechen können.

 

 

die Nikolai-Kirche von der Stadtmauer aus gesehen... 

 

...aus Saar´scher Sicht 

 

 

der "Lange Herrmann" als Teil des Schlosses

 

 

noch erhaltener Teil der ehemaligen Stadtmauer

 

 

die Alexander-Newski-Kathedrale von der andeen Seite

 

 

die älteste erhaltene Rats-Apotheke von 1422 am Platz vor dem Rathaus

  

bald

 

die Pikk ist die "Lange Straße" in der Altstadt, in der die Bürger (Händler und Handwerker) wohnten.

 

die "Drei Schwestern" (Pikk Nr. 71) baute ein reicher Kaufmann im 15. Jahrhundert für seine drei Töchter; sie sind heute ein Hotel

 

 

die Schwedische Botschaft (ebenfalls in der Pikk)

 

das "Schwarzhäupterhaus" (Pikk Nr. 26) war Sitz der unverheirateten, deutschsstämmigen Kaufleute 

 

Solange hat auch schon mal in die Eingänge geschaut, während Rolf draussen fotografierte

 

das größere Gildehaus war das Haus der deutschen Handwerker (die beiden Figuren sind die von Luther und dem dänischen König)

 

 

hier eines der wenigen Jugendstilhäuser (Architekt Jaques Rosenbaum aus Riga) in der Altstadt...

 

...mit schönen Details

 

dieses Kaufmannshaus ist eines der wenigen Häuser im Art Deco-Stil n Tallinn...

 

...mit dem Fassaden-Ausschnitt...

 

...und dem sog. "Le Voyeur" mit neugierigem Blick auf den Nachbarn.

  

 

einer der Ausgänge aus der Altstadt ging durch dieses überbrückte Katherinengässchen

 

 

die alte Holzarchitektur befindet sich noch unmittelbar neben Stahl, Beton und Glas bei der Fahrt aus der Innenstadt hinaus nach Osten zum sog. "Weizenberg" ...

 

 

...zum schönen Barockschloss Kadriorg, das Zar Peter I imJahr 1718 für seine Frau Ekatherina als Sommersitz bauen ließ...

...in einem schönen Park...

...und mit schöner Austattung

 

der Sitz des estnischen Staatspräsidenten ist auch nicht weit

 

Das architektonisch gelungene Estnische Kunstmuseum (KUMU) www.ekm.ee/en  ist nicht nur wegen der vorwiegend heimischen Kunstwerke unbedingt sehenswert.

 

  Das KUMU  trägt stolz zum nationalen Selbstverständnis bei.

 Der Lichteinfall des vom finnischen Architekten Pekka Vapaavarori  2006 fertiggestellten "Circulos"-Gebäudes auf die Kunstwerke ist hervorragend.

 

 

 

 einige estnische Künstler sind Ende des 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts bevorzugt auf die Düsseldorfer Kunstakademie gegangen (siehe http://digikogu.ekm.ee/eng/new_category_tree/balticgerman_art/painting )

 

 

  

 

 

 

 

 

 

Weiter weg von der City in Richtung Osten liegt das Sängerstadion zu Ehren des dort berühmten Chorleiters Gustav Ernesaks (1908 bis 1939);  er war Gründer des esthnischen Männerchors.

  

 

 

Noch weiter östlich an der Küste entlang kommt man nach Pirita , dem Olympia-Segelhafen bei der Olympiade 1980 in der Sowjetunion.

 

 

Der Ort Pirita ist benannt nach dem gleichnamigen Nonnenkloster, das 1407 von der heiligen Brigitta von Schweden gegründet worden war, aber schon 1577 vom Zar Iwan dem Schrecklichen zerstört und seitdem nicht mehr aufgebaut wurde.

 

 

 

 Daneben ist vor ein paar Jahren das moderne Kloster mit Tagungsstätte eröffnet worden.

 

 Kloster-Friedhof

 

 

Gewohnt haben wir in Tallinn im Rotermanni kvartal (eine ehenmalige Industrie-Brache und heutiges, modernes Business- und Tourismus-Viertel) unweit des Hafens außerhalb der Altstadt.

Hier ein Blick in eine noch nicht sanierte Ecke.

 

 

Die Architekten haben sich etwas einfallen lassen, ...

 

 

...um alt und neu zu integrieren.

 

 

 

Wir fanden die Kombination gelungen. 

 

+++

 

 

Zu Beginn der 2. Woche fuhren wir mit dem öffentlichen Bus und der Fähre auf die südwestlich gelegene, einsame Insel Saaremaa mit dem Kurort Kuressaare (05 auf der Karte).

 

Der auf der Innenseite des Fährenmauls angebrachte Hinweis "Made in Saarema" ist geschicktes Marketing für die heimischen, landwirtschftlichen Produkte.

 

das Kurhaus von Kuressaare von der Seeseite ...

 

... und von der Landseite mit Kurkonzert

 

 

 

Hotels in Kuressaare

 

eine herrliche , typische Holz-Villa aus dem 19. Jahrhundert

 

Die  gut erhaltene Bischhofsburg "Abensburg" aus dem 15. Jahrhundert hat mehrere Herren gesehen: die Deutschen, Dänen, Schweden und zuletzt die Russen.

 

 

Im Osten Europas und speziell im Baltikum hat der Deutsche Orden nach der Teilnahme an den Kreuzzügen gen Jerusalem mehrere Jahrhunderte eine große Rolle gespielt. Heute hat der Großmeister seinen Hauptsitz in Wien (siehe März 2013 in Wien http://www.aufunseremweg.de/wien-maerz-2013-s256764.html ).

 

 

 

 

die bevorzugte Windrichtung ist klar zu erkennen 

 

An drei Tagen haben wir mit gemieteten Fahrrädern die Insel erkundet...

 

 

...am erstenTag bis an die südlichste Spitze der Halblinsel Sörve zum Leuchtturm in Sääre

 

Auf dem Weg waren einige Ferienhäuschen....

...und einige bekannte und unbekannte Blumen am Weg.

 

 

Auch eine Gedenktafel an Opfer des Zweiten Weltkrieges u.a. in deutscher Sprache ist an einem kleinen Hafen angebracht.

 

Von der südlichsten Spitze Sääre hat man bei gutem Wetter eine Sicht bis Lettland.

 

Dort sagen sich buchstäblich die zutraulichen Füche "gute Nacht". 

 

Auch eine russisher Soldatenfriedhof erinnert an den 2. Weltkrieg. 

 

 Am Abend um 22 Uhr kamen wir nach ca. 100 km noch im Hellen zuück.

 

 

 

Insgesamt sind wir an drei Tagen ca. 220 km sternförmig von Kuressaare aus in 3 Richtungen mit dem Fahrrad gefahren: am 2. Tag bei Regen in den Norden zu einen Metereoriten-Einschlag-Krater (Nr. 13)

 

Auf den Hauptstraßen gibt es Fahrradwege. 

 

Der Einschlag-Krater hat ca. 80 m im Durchmesser. Das Ereignis vor ca. 4.000 Jahren kommt in den Sagen und Mythen vor.

 

Eine kleine, fast ärmlichenorthodoxe Kirche lag auf dem Weg.

Abends war wieder das schönste Wetter.

Am 3. Fahrrad-Tag fuhren wir nach Westen bis nach Lümanda.

 

Dabei durchquerten wir den National-Park von Saaremaa...

 

...mit einem kleinen Heimat- und Natur-Museum. 

 

Im Nationalpark liegt auch der höchste Berg der Insel mit 50 m Höhe + 20 m Höhe des stählernen Turms....

...umgeben von viel Mischwald bis zum Meer. 

 

Ein alter verlassener Bauernhof auf dem Umwandlungsweg zum einsamen Ferienhort.

 

Das Gutsherrenhaus war verfallen, ...

 ...aber der Park sehr gepflegt.

 

 

Auf dem Rückweg lag der kleine Ort Kihelkonna....

 

...mit einem wieder renovierten,....

 

... ehemals deutschen Gutshof Loona. 

 

 

 

Evangelisch-Lutherische Kirche von Kihelkonna... 

 

 

 

 

...mit einem Grabstein von einer deutschen Familie 

 

Über einrem Taufwasserbecken sieht man noch das Symbol des Deutschen Ordens.

 

 

Für uns neue Blumen am Weg zurück nach Kuressaare. 

 

 

 

 

+++

 

 

Wieder mit der Fähre aufs Festland und dann mit dem Bus gen Süden zum Badeort Pärnu (auf der Karte Nr. 04) fuhren wir.

 

Gleich bei der Ankunft erwartet einen das übrig gebliebene Tor zum früheren Endla-Theater, von dem aus 1918 die Unabhängigkeit Estlands ausgerufen wurde.

 

 

Als erstes, größeres Gebäude in der Altstadt emtdeckt man die evangelische Elisabeth-Kirche aus dem Jahr 1747.....

 

...unweit der Hauptstraße.

 

Traumhafte Villen, meistens in Holzkonstruktion stehen in der Nähe zum Strand,...

...hier die Ammende Villa, der Sitz des örtlichen Rotary-Clubs.

 

Wegen des kühlen, regnerischen Wetters war der Strand menschenleer.

 

 

ein einsamer Surfer bei Ebbe 

 

Der  bekannte und beliebte Komponist Raimond Valgre spielt im Kurpark von Pärnu  sein Harmonium immer automatisch, wenn jemand vorbeikommt.

 

 

hier der Link zum melancholischen Gitarren-Spiel "Pärnu Ballade "heiß und feucht" (Hinweis auf das Sommer-Klima im Badeort Pärnu) von Raimond Valgre

http://www.myvideo.de/watch/9196381/Paernu_Ballade_heiss_und_feucht_Estland

 

 Skulpturenpark von einheimischen Künstlern

 

 

die orthodoxe Jekatherinen-Kirche von 1768 

 

 

das Haus der Handwerker-Gilde 

 

das Viktoria-Hotel im Jugendstil... 

 

...mit einem protzigen "Schlitten" davor 

 

 

eine eindrucksvolle Villa im Bauhausstil 

 

 

demonstrativer Auf- ...

 

 ...und Abbau eines Holzhauses im Kurpark

 



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             2. Teil: Lettland vom 02. Juli bis 06. Juli 2013

                           http://aufunseremweg.de/baltikum-lettland-2013-s256973.html

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                      Auf zwei Rädern ins Mittelalter

                Burgund-Fahrt vom 04. bis 24. September 2011 über ca.780 km.  

 
                              
Zwischenstopp in Strasbourg

                     Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt,
                             ist die Welt. Sieh sie dir an !
                                                                  Kurt Tucholsky

   
        Palais des Ducs
am Place de la Libération (nach der Französ. Revolution) in  
                                                  Dijon (Burgund´s Hauptstadt)


                  
                       
Notre Dame (erbaut 1220 bis 1240 n.Chr.) in Dijon

               
                               
Säulenfassade an Notre Dame

 
                              
Kathedrale St. Benigne von Dijon

  
            
Krypta (erbaut im 6. Jahrhundert) unter der Kathedrale. 
                              Die Säulen sind  in  drei konzentrischen
                                                Kreisen angeordnet.

                
    
                       Mosesbrunnen (in Dijon) mit den sechs Propheten des
                           Alten Testamentes Moses, Jesaja, Daniel, Zacharias,
                                                      Jeremias und David.   
                                              
Der Brunnen besteht aus einem
                                  sechs-eckigen Pfeiler, im Grundwasser stehend.


 
            
Ebene Weiterfahrt am Canal de Bourgogne entlang nach Nordwesten.

 
                            
Chateauneuf  unweit des Kanals
 
                               
                     Das Verlangen bringt die Dinge zum Blühen,
                        während der Besitz sie verwelken lässt.       
                                                            Marcel Proust

                            
                           
Das stolze Wappen der Schloss-Dynastie

           
                                  
                         Zisterzienser-Abtei von Fontenay (1118 gegründet von 
                                              Bernhard von Clairvaux
                            vom Mutterkloster Citeaux des Zisterzienser-Ordens)

                         

                            Kreuzgang von Fontenay. Vor Baubeginn mussten 
                                die Mönche das sumpfige Gelände trockenlegen.

               
                                     
Kapitelsaal der Abtei

  
                      
      Zisterzienser-Klosterkirche von Pontigny

   
                            
schlichtes Inneres der Klosterkirche

 


               

                  
           Steinaltar mit dem Fischsymbol der Christen

  
                                      
Auxerre mit Abteikirche St.-Germain

                 
             
                            Krypta von St.-Germain (Germanus,
                                                    ein Gallo-Römer aus Auxerre)

  
                     
berühmtes Engels-Fresco in der Krypta (840 erbaut)

                
         
                              Christus-Fresco in der Krypta mit
                                        sieben merowingischen Sarkophagen.


                    
            
             Kirche St. Etienne (St. Stephan) in Auxerre (13. Jahrh.)

               
                                    
Fassade von St. Etienne

 


               
                                   
gut erhaltene Archivolten im gothischen Portal

 


 

Über diesen Link bekommt man einen schwachen Eindruck vom großartigen Bau dieser Kirche am Tag und am Abend bei passender Beleuchtung und klassischer Musik:

 

https://youtu.be/YqLDnhnZKq8

 

 

 

                  
                           

 

                                 abendliche Beleuchtung des Hauptschiffes

 


             
  
                               Gott schläft im Stein,
                              träumt in der Pflanze,
                               erwacht im Tier und
                               handelt im Menschen.
                                                        
Indisches Sprichwort


  

        
Kreuz am Weg nach Vézelay, Startort eines der vier französ. Jakobswege.

 


              
                     
Vézelay liegt auf einem weithin sichtbaren Hügel.

  

 



                    
                                
Pilgerkirche Ste. Madeleine  (Sta.Magdalena)

 


 
             
Vézelay war im Jahr 1146 Ausgangspunkt eines Kreuzzuges nach Jerusalem ...

                

 

                            ...und das Kloster beherbergt heute noch Ordens-Brüder und -Schwestern der Fraternité de Jerusalem (hier im Gebet).

 

https://www.youtube.com/watch?v=YV-QvzlqFlU

 


   
                      
Tympanon am Kirchenportal von Ste. Madeleine


                
                           
Der eigentliche Sammelort der Pilger ist an 
                           dieser kleines Kirche von Asquins unterhalb von Vézelay. 
                        Dort war unser Quartier mit einer sehr freundlichen Wirtin.


   


                      
                                           
gothische Kirche von St. Pére...

 


                 
                               

 

                                 ...mit herrlichen Wasserspeiern

 

                



   

 


                      
Die nächste größere Stadt gen Süden ist Autun
                     (Augustodunum ,von Caesar nach der gewonnenen 
                               Schlacht der Römer gegen die Kelten gegründet, 
                               mit einem großen Amphitheater und Mosaiken.

   

                     
Die verfüherische Eva ist vom gleichen Meister
                       Gislebertus wie die Kathedrale St. Lazare von Autun
                                               aus dem 15. Jahrhundert...

 


   

 


                      ...
heute im Musée Rolin in Autun, genauso wie Mariae       
                                           Himmelfahrt mit den beiden Engeln....

 

               
             

 

                         ...oder der Gründer christlichen Kirche St. Petrus

 

             


               
                          
das Äussere und das Innere von St. Lazare...

 


  
                               
... mit den gestreiften Säulen ...

 


                

 


                           
.           ..und den herrlichen Kapitellen:
                                           hier der vierte Ton der Musik

 


                 


   
         
Am Tympanon des Hauptportals werden die Guten (links) und 
                      die Schlechten (rechts) dargestellt und was mit ihnen
                                           am Jüngsten Gericht passiert.

 


               
                            
                                  Wir sind niemals am Ziel,
                               sondern immer auf dem Weg.
                                                       
Vinzenz von Paul

                                  
    
                   
             
          I
n Boulay ist das größten Buddhistische Zentrum Europas.
                                          Stupas in Boulay

 


   
                               
eine ganz andere Kultur begegnet uns

 


                     


                 
                                        
Tempelwächter in Boulay

                  
                               
Herz Jesu Basilika in Paray le Monial

                
                 
Die Prioratskirche wurde im 12. Jahrhundert von Hugo von
                               Semur, 6. Abt von Cluny gegründet und entstand zur
                               gleichen Zeit wie das Benediktiner-Zentrum Cluny III.


   
                                       
Krypta unter der Basilika

                
               
auch hier sehr lebendige Säulenkapitelle als Anschauung für die  
                                   Kirchgänger (andere Bilder hatten sie nicht)

 


                

 
                        
ein phantastischer Formen-Reichtum in Stein

 


 


           
Die Abtei von Cluny war das geistliche Zentrum im mittelalterlichen
                                              Burgund.

 


         
            Die komplette Klosteranlage war so groß wie der Petersdom in Rom,
       wurde aber in der Französischen Revolution 1790 staatlcherseits annektiert
                                    und als Steinbruch freigegeben.

                 
                 Heute findet man nur noch wenige gerettete Stücke im Museeum.

 


   

                

                 


   
      Die protestantische Ordensgemeinschaft von Taizé ist von Frère Roger Schütz
                                      aus Lausanne 1944 gegründet worden...

 


            
               ...und ist mittlerweile einTreffpunkt der Jugend aus aller Welt...

 


            
                             ...u.a. zu ökumenischen Gottesdiensten. 


  
              Die Burg Rochepot gibt einen anschaulichen Einblick, wie das
                          mittelalterliche Leben der adeligen Bewohner was.

 


   
                     Typisch für Burgund sind die bunt gedeckten Dächer.

                  


                         In Beaune steht das berühmte mittelalterliche 
                                     Krankenhaus Hotel-Dieu aus 1450 n.Chr....

 


                 

   
                ...mit seinem Armensaal, wo die Kranken die christliche Messe
                        vor Kopf des Saales aus dem Bett miterleben konnten.

 


                 

                 
                                      Altarbild im Hotel -Dieu.

 


               

              Aus dem von Zisterzienser-Mönchen gegründeten Weingut 
                 Clos de Vougeot kommen die besten Burgunderweine 
                             (Grand Cru und Premier Cru).

 


  

               
                                  Faßlager und Weinpresse

 


                    

                    Die regelmäßig tagende internationale Weinprobier- 
                            Bruderschaft (Confrérerie des Cevalies du Tastevin)
                               hat Mitglieder auf der ganzen Welt.

 


                


                    
                                Mönch beim Studium der Bibel.


                            Die Sehnsucht betet stets,
                      auch wenn die Zunge schweigt.
                                                  Augustinus von Hippo
  
   
   
             Rückfahrt in die Moderne am 24.September 2011 mit dem TGV
                                                         nach München.


                                                         ***



 

 

 

                               

 

 Osterspuren im April 2012

 


 

 


 

Zum Einstimmen auf dieses frohe Fest zur Auferstehung Christi hier das begeisternde Gedicht, welches Johann Wolfgang Goethe seinem Dr. Faustus in den Mund gelegt hat:

 


 

                                                 Osterspaziergang

              Faust:

 

"Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dorther sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer kornigen Eises
In Streifen über die grünende Flur;
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlt's im Revier
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurückzusehen.
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden,
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß, in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und bis zum Sinken überladen
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!"

 


 

 


 

Solange und Rolf haben nach Ostern 2012 irgendwelche Osterspuren im Alpenvorland gesucht.

 

Im Pfaffenwinkel auf dem Weg zwischen Weilheim, Böbingen, Rottenbuch, Steingaden und Wies gibt es eine Fülle von baulichen Osterspuren vor allem aus der Zeit des Rokoko.

 

 

 

   

 

                           Das Tor zum Himmel (Porta Caeli)

 


 

 

 

           von Weilheim Bahnhof aus am Hohenpeißenberg vorbei über Böbing,

 

 

 

 

 

 

 

                                      mit klarer Sicht nach Süden zu den Alpen,

 

 

 

                         

 

                       den Hohenpeißenberg haben wir im Norden liegen lassen,

 

 

 

    

 

                            zur Klosteranlage Rottenbuch geht es steil hinauf,

 

 

 

                     

 

                                die Klosterkirche mit wunderschönem Interieur,

 

                     

 

 

 

                          der Rokoko-Himmel lässt der Phantasie freien Lauf,

 

                   

 

                          dort ist es wohl so viel schöner als hier auf Erden;

 

                   

 

                   bei der Säkularisation 1803 wurde auch dieses Kloster enteignet;

 

       heute sind die Don Bosco-Schwestern dort drin (die Salesianer Don Boscos  sind im  Benediktbeuern-Kloster),

 

                 

 

 

 

                  

 

 

 

            zum Prämonstratienser-Kloster in Steingaden sind es nur 12 km,

 

    

 

                 auch hier wieder die herrlich verspielte Rokoko-Ausstattung,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Drei Kilometer weiter haben die Prämonstratienser 1745 bis 54 vom Meister Dominicus Zimmermann die Rokoko-Perle der Wieskirche mitten in der Landschaft erbauen lassen.

 

 

 

                           mehr zur Kirche "Zum gegeißelten Heiland"  in

 

                                 http://de.wikipedia.org/wiki/Wieskirche

 

 

 

 

 

  

 

 

 

                     

 

                                 

 

 

 

                                     der Blick nach oben ist überwältigend,

 

   

 

 

 

  

 

 

 

                     hier haben wir viele, überzeugende Osterspuren gefunden,

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                     

 

 

 

 

 

 

 

                  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                    

 

 

 

 

 

   ..am Ende des Tages ging es auf dem Weg von der Wieskirche über Bad  Kohlgrub nach Murnau und dann mit dem Zug nach München zurück.

 

 

 

                                                                     ***

 

 

 

 Von Uffing am Staffelsee geht eine weitere Fahrradtour westlich um den Staffelsee herum durch das Murnauer Moos westlich an Murnau vorbei. .

 

 

 

 

 

Der Blick auf den Herzogstand (links), den Grillparzer Weg auf dem Gebirgskamm bis zum Heimgarten (rechts) wird uns die nächsten 20 km immer begleiten. Die Föhnwolken im Süden und der entsrechende warme Wind von Süden sind ein Hinweis auf  eine Wetteränderung.

 

 

 

Im Eschenloher Moos bei Schwaigen stoßen wir wieder auf den Voralpen-Radweg vom Bodensee zum Königssee, dem wir bis Eschenlohe nach Südosten folgen. 

 

       

 

                                           üppige Wiesen im Alpenvorland.

 

                  

 

 

 

    Nun sind wir dem Gebirgskamm zwischen Herzogstand und Heimgarten schon  näher.

 

                

 

 

 

         Vor Eschenlohe haben wir einen schönen Blick auf das Ettaler Mandl.

 

                   

 

 

 

  

 

 

 

Auf der gegenüberliegenden Seite der Loisach ist der Gebirgskann nun recht nahe.

 

 

 

Beim Blick von Eschenlohe nach Süden über die Loisach hinweg können wir auch die Alpspitze mit ihrer markanten, verschneiten Schrägflanke (links) und die Zugspitze (Deutschlands höchster Berg, rechts) sehen.

 

   

 

 

 

ein schönes Bauernhaus in Eschenlohe an der Abzweigung vom Bodensee-Königssee-Weg weg durch das Eschenlainen-Tal steil nach oben auf 802 m Höhe zum Walchensee

 

 

 

 

 

Das Eschenlainen-Tal ist eines der wenigen Voralpentälern, das von Westen nach Osten verläuft.

 

                  

 

 

 

Nach 9 km durch das enge Tal auf anstrengendem Schottergrund und durch eine Wasserfurt erreichen wir nach zweieinhalb Stunden den Walchense. Dort trefffen wir  auch wieder auf einen Teil des Jakobs-Pilgerweges nach Südwesten.

 

                           

 

Am Walchensee haben wir einen kurzen Blick auf die noch verschneite Benediktenwand (1.811 m hoch).

 

                   

 

                  Der Walchensee hat einen auffallend niedrigen Wasserstand .

 

 

 

Durch die Jachenau (auch eines der wenigen von West nach Ost verlaufenden Täler) geht es dann leicht bergab und entsprechend  flott nach Wegscheid und Lenggries, wo wir nach 70 km auf den Rädern wieder in den Zug nach München steigen können.

 

 

 

 Nach den erlebten natürlichen Osterspuren können wir nun in dem folgenden Gedicht einige menschliche Osterspuren entdecken:    

 

                     

 

                             Da kannst Du Osterspuren finden

 

 

 

                                               Wenn mir einer die Frage stellt

 

nach Osterspuren in unserer Welt,

 

muss ich nicht schweigen,

 

will ich ihm zeigen, wo und wann

 

heute geschieht, was damals begann,

 

als Ostern seinen Anfang nahm.

 

 

 

Wo einer dem andren neu vertraut

 

und ihm eine Brücke baut,

 

um Hass und Feindschaft zu überwinden -

 

da kannst Du Osterspuren finden !

 

 

 

Wo einer am Ende nicht verzagt

 

und einen neuen Anfang wagt,

 

um Leid und Trauer zu überwinden -

 

da kannst Du Osterspuren finden !

 

 

 

Wo einer das Unrecht beim Namen nennt

 

und sich zu seiner Schuld bekennt,

 

um das Vergessen zu überwinden –

 

da kannst Du Osterspuren finden !

 

 

 

Wo einer das Unbequeme wagt

 

                                                 und offen seine Meinung sagt,

 

um Schein und Lüge zu überwinden –

 

da kannst Du Osterspuren finden !

 

 

 

Wo einer gegen die Strömung schwimmt

 

und fremde Lasten auf sich nimmt,

 

um Not und Leiden zu überwinden –

 

da kannst Du Osterspuren finden !

 

 

 

                                           Wo einer Dich aus der Trägheit weckt

 

und einen Weg mit Dir entdeckt,

 

um hohe Mauern zu überwinden –

 

da kannst Du Osterspuren finden !

 

                                                                           Reinhard Bäcker

 

 

 

    

 

 

 

 

 

                                                       ***


 

 

 

 

 

Küstenwanderung in der französischen Bretagne in mehreren Jahresetappen ab September 2012.

 

 

 

Über drei Wochen wanderten Solange und Rolf  auf der 1. Etappe an der bretonischen Atlantik-Küste entlang, ganz im Nordwesten von Frankreich.

 

Mehr über Land, Wasser und Leute unter http://de.wikipedia.org/wiki/Bretagne .

 

Solange will Rolf die keltische Heimat ihrer Vorfahren zeigen. Der Weg begann am Mont Saint Michel, der noch in der Normandie liegt, und geht dann über 1.700 km an der gesamten Küste der Halbinsel entlang zunächst nach Westen und dann später nach Süden. Wieviele Jahres-Etappen es werden, wissen wir noch nicht.

 

 

 

                   

 

 

 

Wir gingen auf dieser 1. Etappe über ca. 270 km vorwiegend den überregionalen Wanderweg GR 34.

 

Hier http://gr-infos.com/gr-de.htm sind 18 Luftaufnahmen vom ganzen Weg zu sehen und zu vergrößern..

 

 

 

.Der Startpunkt Mont Saint Michel ist auf dieser Karte (Eine Insel im Meer östlich von Saint Malo an einem flachen Poldergebiet liegend) nicht zu sehen. Vor Saint Malo beginnt dann die typische, malerisch  zerklüftete, felsige Küste.  

 

 

 

   

 

 

 

 

 

Die Bretagne wurde von irischen Mönchen christianisiert. Die gaben mit ihren Namen mit einem vorangestellten "Saint" die Bezeichnungen der Orte, wo sie gewirkt haben.

 

 

 

                        

 

 

 

Der heilige Berg im Meer (der Zugang vom Festland war nur bei Ebbe möglich) war im Mittelalter nach Rom und Santiago de Compostella die drittwihtigste Pilgerstätte in Europa.

 

 

 

                    

 

 

 

Heute erreicht man die Insel jederzeit über einen künstlichen Damm

 

Wir kamen bei Ebbe an.

 

Der dort einmündende Fluss Couesnon wird bei Flut zurückgestaut.

 

 

 

 

 

                       

 

 

 

Ein gigantisches technisches Projekt mit an der Mündung eingebauten Schleusen soll verhindern , daß der Fluss total versandet: bei Flut setzt sich der mitgeführte Sand und Schlamm vor den Schleusen ab und wird mit zunehmender Ebbe zurück ins Meer gespült.

 

 

 

 

 

 

 

     

 

Die heute wieder in Betrieb befindliche, mittelalterliche Klosteranlage auf  dem 60 m hohen Felsen im Meer war während der französischen Revolution ein Gefängnis.   

 

 

 

   

 

     

 

         

 

 Einmal konnten wir den Felsen bei Ebbe komplett umrunden. 

 

 

 

  

 

 

 

                                              "When I  find myself in times of trouble,

 

                                                         Mother Mary comes to me

 

                                                         Speaking words of wisdom,

 

                                                                      Let it be !"

 

                                                     (Paul McCartney, 1969)

 

 

 

                    

 

 

 

Man hat sogar noch einen genügend großen, ebenen Platz für einen Kloster-Kreuzgang auf dem schlanken Felsen geschaffen.

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

Der erste Anfang des Heiligtums war 708 n.Chr.  von Aubert, dem Bischof vom nahe gelegenen Avranches, zu Ehren des Erzengels Michael gelegt worden.

 

 

 

 

 

 

 

Im Zuge einer Renaturierung wird z.Z. ein auf Stelzen gebauter Steg gebaut, mit

 

dem der künstliche Damm ersetzt werden soll. 

 

 

 

   

 

 

 

Wir entfernten uns durch die Landgewinnungs-Polder nach Westen auf unserem Weitwanderweg GR 34.

 

 

 

http://www.travelpic.de/Galerie_Bilder/Europa/Frankreich/Bretagne/slides/eu_fr_bretagne_001.htm

 

 

 

                        

 

                   Noch von Weitem ist der markante Felsen auszumachen.

 

 

 

 

 

 

 

Wir folgten weiter dem GR34  z.T. durch  ein dichtes Waldgebiet.

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

Meistens lagen größtenteils recht komfortable Privat-Quartiere (Chambres d´Hotes) mit persönlicher Ansprache und Tipps für Sehenwürdigkeiten am Weg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Der nächste größere Ort ist Dol de Bretagne  (hier das Rathaus)....

 

 

 

 

 

 

 

 ... mit schönen Fachwerkhäusern.

 

 

 

 

 

 

 

 Der weithin sichtbare alleinstehende Berg Mont Dol hat natürlich eine Windmühle.

 

 

 

 

 

 

 

 Nun erreichten wir endlich den offenen Atlantik.

 

 

 

 

 

   

 

 

 

  

 

 

 

 

 

Die breiten Strände mit betonhartem, feuchtem Sand bei Ebbe erlauben das schnelle Strandsegeln.

 

 

 

 

 

 

 

 Der nächste, weithin bekannte Seeort ist Cantale mit felsiger Küste.

 


 

 

 

 

 

  

 

  

 

 

 

Schöne Villen haben eine aussichtsreiche Lage...

 

 

 

 

 

 

 

 ... mit überwältigendem Blick.

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

Die Küste wurde immer zerklüfteter und wir kamen bald an die erste vorgeschobene Felsspitze, die Pointe du Grouin mit Wetterstation.

 

 

 

                   

 

 

 

Der sehr gut markierte und beschilderte GR34 ließ uns auch die üppige Vegetation erleben.

 

Das milde Klima in der Nähe des Golfstromes macht sie möglich.

 

Frost gibt es dort im Winter nicht.

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

Dieses Fort aus dem Jahr aus dem Jahr 1180 braucht natürlich einen sehr tief gehenden Süßwasser-Brunnen.

 

 

 

 

 

 

 

Der Weg verläuft teilweise sehr gut windgeschützt durch hohe Hecken...

 

 

 

 

 

  

 

...immer auf und ab durch die zahlreichen Buchten und um die Felsspitzen. 

 

 

 

                 

 

 

 

Hier wieder ein sehr gemütliches Chambre d´Hotes in Guimorait. Der Gastgeber hat uns wertvolle Tipps für die Stadt Saint Malo gegeben.

 

 

 

 

 

 

 

Das Wetter meinte es gut mit uns. Wenn es mal kurz regnete, dann "spuckte" es - wie die einheimischen Bretonen sagen -  nur ein paar Tropfen.

 

 

 

 

 

 

 

Jeder hat dort ein Boot, das natürlich bei Ebbe trocken fällt. Oft haben sie sogenannte Kimkieler-Boote, die beim Trockenfallen nicht schräg liegen oder umkippen.

 

 

 

 

 

 

 

Nun hatten wir nach 6 Tagen und ca. 90 km die reiche Hafenstadt Saint Malo erreicht. Die Altstadt  innerhalb der Mauern (Intra Muros) ist eine vom Meer her uneinnehmbare Festung

 

 

 

 

 

 

   

 

Zwischen Intra Muros und Rotheneuf  (dort war unser Quartier) gibt es einen km-langen herrlichen Sandstrand und eine grandiose Uferpromenade.

 

 

 

       

 

Mit einem Metall-Suchgerät suchen "Schatzsucher" den Strand nach verlorenem Schmuck oder Geld ab.

 

 

 

       

 

Hier das vorgelagerte Fort National (gegen englische Überfälle) und vorne die als Wellenbrecher dienenden Eichenpfähle.

 

 

 

 

 

Das auch bei Ebbe tiefgehende Schwimmbad ist einer nur bei Ebbe erreichbaren Insel vorgelagert, auf der der berühmte französischen Schriftsteller Chateubriand begraben ist.   

 

 

 

 

 

 

 

Die repräsentativen Gebäude der reichen Corsaire (vom König lizensierte Seeräuber vor der Atlantikküste) und Handelskontore dienen als Kulisse z.B. bei Hochzeits-Aufnahmen.

 

 

 

 

 

Die an der Uferpromenade angebrachten Schilder warnen vor hohen Wellen, ....

 

      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

....offensichtlich zurecht, auch bei scheinbar harmlosem Wetter.

 

 

 

       

 

Auf der Uferterrasse des Hotel des Thermes kann man bei Meeresrauschen Austern mit Champagner schlürfen.

 

 

 

                   

 

Ein historischer Windjammer ist im alten Hafen zu besichtigen

 

.

 

                

 

Im Nachbarort Sa Servan ist der Solidor-Turm mit einer Ausstellung über die berühmtesten Kap-Horn-Umsegler (sturmgepeitschte antarktische Landspitze Südamerikas) zu sehen...

 

              

 

   ...mit einem schönen Blick auf die Bucht und auf Saint Malo mit Hafeneinfahrt. Auch in Sa Servan sind noch schwere Verteidigungsstellungen (Geschütz-Bunker als Teil des Westwalles) der Deutschen Besatzung aus dem 2. Weltkrieg zu sehen.      

 

 

 

Von Saint Malo setzten wir mit einer Fähre nach Dinard über , einem Rentner-Paradies mit mildem Seeklima und entsprechend südlicher Vegetation.

 

http://www.travelpic.de/Galerie_Bilder/Europa/Frankreich/Bretagne/slides/eu_fr_bretagne_003.htm 

 

 

 

 

 

 

 

Zwischen Saint Malo und Dinard ist auch die tiefgehende Hafen für die Fähren und Kreuzfahrtschiffe nach England und zu den Kanalinseln  Jersey und Guernsey. 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 Herrliche Villen auch hier wieder an der Steilküste....

 

              

 

 

 

   

 

 

 

 ....und wieder ein von den Gezeiten unabhängiger Swimmingpool

 

  

 

 

 

Wir gingen wieder weiter über den Wanderweg GR 34 durch viele malerische Buchten (hier der alte Patroullienweg der Zöllner).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Der nächste Ort ist Saint Lumière mit einer eigenwilligen romanischen Kirche.

 

              

 

 

 

Nach Ende der Sommersaison werden die Begrenzungsbojen des Badeteils am Strand eingesammelt.

 

 

 

 

 

 In Lancieux bezogen wir wieder ein hervorragendes Privat-Quartier...

 

    

 

 ....mit sehr freundlichen Gastgebern. Hotels sind in dieser einsamer werdenden Gegend seltener und meist auch schlechter.

 

               

 

 

 

Auch hier galt es wieder ein flaches Polder-Gebiet über einen Damm zu durchqueren. Der war aber so zugewachsen mit Dünengras, dass wir z.T. durch die matschigen Polder laufen mussten.: ...

 

  ,

 

 ...ein schwieriges und gefährliches Unterfangen .

 

             

 

 

 

Bei Saint Jaqut fanden wir bei Ebbe die schönsten Muscheln.

 

 

 

 

 

             

 

 

 

                

 

 Das kühle Meerwasser ist eine Wohltat für die geplagten Füsse

 

               

 

 

 

Das zerstörte Chateau Guildo gibt dem nächsten Ort Guildo de la Mer den Namen.

 

   

 

 

 

An der ganzen nun folgenden Küste werden Miesmuscheln (moules)kultiviert und mit besonderer Technik von den bewachsenen Holzpfählen geerntet. 

 

  

 

 

 

  

 

 

 

Die hier von England anlandenden Pilger nach Santiago de Compostella wurden in dem Maison Templiere im Hafen Port a la Duc im Mittelalter vom Templerorden betreut.

 

               

 

 

 

 Auch hier wieder ein flaches Poldergebiet.

 

  

 

 

 

Auf dem Weiterweg fanden wir Zapfen an einem Nadelbaum, die wie mit Schokolade überzogen aussahen und...

 

 

 

 ...die kleinen so roh ungeniessbaren Äpfel, die die Bretonen zu dem berühmten Apfelwein (Cidre) verarbeiten.

 

 

 

             

 

 

 

Saint-Cast-le-Guildo besticht mit seinem roßzügig ausgebauten Yachthafen .

 

 

 

 

 

Die ca. 400 Schife fallen und steigen mit ihren Liegeplätzen an den Anlagestegen die ca. 10 m bei Ebbe und Flut an den Phählen auf und ab.

 

              

 

 

 

 

 

Auch hier fanden wir wieder ein excellentes Quartier mit hilfreichen Gastgebern und internationalen Gästen.

 

 

 

                  

 

 

 

An einem einmündenden Bach fanden wir eine verfallene Mühle.

 

 

 

 

 

Wir näherten uns an der einsamen Felsküste (Cote d´Armor) dem Fort la Latte, das zeitweilig der mit den Grimaldis von Monaco verwandten Familie Goyon aus dem nahe gelegenen Matignon gehört hat.

 

 

 

 

 

 Der Weg zum Fort mit altem Baumbestand ist wie das Fort beeindruckend.

 

               

 

 

 

  

 

 

 

Fürst Albert von Monaco war in diesem Jahr 2012 als Gast im Fort.

 

  

 

 http://www.travelpic.de/Galerie_Bilder/Europa/Frankreich/Bretagne/slides/eu_fr_bretagne_004.htm

 

                

 

 

 

 Die bunte Vegetation wird gegen die Wasser- und Wind-Errosion sehr gepflegt.

 

               

 

 

 

Vom Fort la Latte aus ist das Cap Frehel mit seinem 35 m hohen Leuchtturm gut zu sehen.

 

               

 

                

 

http://www.travelpic.de/Galerie_Bilder/Europa/Frankreich/Bretagne/slides/eu_fr_bretagne_005.htm 

 

 

 

Auf der anderen Seite der Halbinsel wird die wegen der meistens grünen Farbe des Meeres die Smaragd-Küste genannt.

 

                

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 Eine üppige Vegetation ist am Wegesrand zu bewundern.

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 Fast unberührte riesige Sandstrände laden bei Ebbe zum Abkürzen des Weges ein. 

 

 

 

 

 

http://www.travelpic.de/Galerie_Bilder/Europa/Frankreich/Bretagne/slides/eu_fr_bretagne_006.htm 

 

 

 

  

 

 

 

Erqui und Pleneuf-Val-André sind die nächsten bezaubernden kleinen Seebadeorteauch mit Strandseglern.

 


 

  

 

 

 

Dahouet, der kleine Fischer- und Sportboot-Hafen, liegt in einer natürlich geschützten Bucht mit Leuchtturm an der Einfahrt.

 

  

 

 

 

  

 

 

 

Ein Fischer verkauft seine frischen Meeresfrüchte direkt an seine Abnehmer.

 

              

 

 

 

 Der GR34 führt teilweise auch ein wenig ins Landesinnere, ...

 

 

 

 

 

...dann aber wieder auf und ab am Küstenpfad entlang.

 

             

 

 

 

Wir näherten uns Saint Maurice, einer kleinen Kapelle, in der die Seefahrer für eine glückliche Heimkehr beten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreuze am Weg als Wegweiser findet man schon, aber seltener als am Jakobsweg in Frankreich.

 

             

 

              

 

 

 

Eine Flussmündung galt es wieder zu überqueren, um von Hillion im Osten nach Saint Brieuc - unserem Ziel im Westen - näher zu kommen. Dazu mussten wir dem Fluss ins Landesinnere - noch dazu bei Regen - folgen, bis die nächste Brücke kam.

 

   

 

 

 

Die Einfahrt nach Saint Brieuc ist großzügig auch für größere Schiffe geeignet.

 

   

 

 

 

Gesäumt wird die Einfahrt durch illegal gebaute, aber reizvolle Hütten auf Stelzen am Ufer.

 

   

 

 

 

  Hier wohnen gemütliche Leute. Das sieht man schon.

 

   

 

 

 

Unweit davon eine andere Bauweise, das Schloss Rohaneck, dessen Park in die Stadt Saint Brieux hineinreicht.

 

   

 

 

 

Von der Altstadt - hier die Kathedrale - ist gemäß der Erinnerung von Solange  nicht mehr so viel übrig geblieben. Dafür gibt es die üblichen Ladenketten wie in anderen größeren Städten auch.

 

  

 

 

 

  

 

 

 

 Hier noch ein paar belassene Fachwerkhäuser.

 

   

 

 

 

Entschädigt hat uns die beeindruckende Steinplastik "Die Form entsteht aus der Materie" (Schöpfungsakt) vom Sohn der Stadt und Mitglied der Ehrenlegion Le Goff.

 

  

 

 

 

  

 

 

 

              

 

 

 

Solange hat am Abend oft Muscheln (moules) gegessen, manchmal mit Rolf auch einen frischen Seefisch. 

 

 

 

 

 

Die Bretonen haben eine eigene Sprache erhalten - hier ein paar Worte auf der Serviette im Restaurant. Die Sprache enthält angeblich noch Elemente der keltischen Sprache. Die Römer haben im Gallischen Krieg (Caesar: De Bello Gallico) die Kelten fast überall besiegt und verdrängt in Europa, aber im äussersten Nordwesten in der heutigen Bretagne haben sie sich noch halten können.

 


 

                 

 

 

 

Uns hat es in der belebten Saint Brieuc nicht gefallen, deshalb sind wir mit dem Bus am Nachmittag nach Norden, nach Binic gefahren, wo wir am Ende der Wanderung mehrere Tag geblieben sind.

 


 

  

 

 Hier die Hafeneinfahrt nach Binib bei Ebbe.

 

 

 

  

 

 

 

Bei kurzen Ausflügen von Binic aus haben wir auch einen Regenbogen erlebt.

 

 

 

 

 

Auch hier gibt es wieder gezeiten-unabhängige Boots-Anleger.

 

 

 

 

 

 

 

 Das historische Fischerboot "lougre" (engl. "lugger", ein Zweimaster mit Lateiner-Segeln) ist auch heute noch in Betrieb.

 

 

 

 

 

 Das Klima lässt schöne Bepflanzungen zu.

 

 

 

  

 

 Dieses Domizil auf einer einsamen Insel kann man mieten.

 

 

 

              

 

 

 

 Kleine Ausflüge zu Fuß nach Etables-sur-Mer und Saint-Quay-Portrieux....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

  ...zeigen die Schönheit der Buchten und Strände.

 

              

 

 

 

Die Windmühle funktioniert noch: Wie eine Jalousie wird das Segeltuch über die Flügel gezogen ...

 

            

 

  ...und an den Klampen fest gemacht.  

 

 

 

 

 

Abschied von Binic bis zum September 2013..

 

 

 

 

 

Über Rennes ging es mit dem Regionalzug TER und ab Paris (Gare de l´ Est) mit dem Schnellzug TGV in 10 Stunden nach München zurück.

 

 

 

 

 

Und so geht mit der nächsten  Etappe  weiter an der Rosa-Granit-Küste z.B. bei Ploumanach:

 

http://www.travelpic.de/Galerie_Bilder/Europa/Frankreich/Bretagne/slides/eu_fr_bretagne_008.htm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 

 

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